Orkan Frederike


Umgestürzte Bäume, beschädigte Häuser und Ausfall von Zügen, Bussen und Bahnen – für all dieses Chaos ist der Orkan Frederike verantwortlich, der am 18.01.2018 mit einer Windgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern durch Nordrhein-Westfalen fegte. Angekündigt wurde er bereits am vorherigen Tag, da der Sturm bereits in den Niederlanden sein Unwesen trieb. Die meisten Schüler durften daher zu Hause bleiben, vielen wurde der Unterricht allerdings erst, nachdem sie in die Schule gekommen waren, freigegeben. Doch während dies einer der wenigen Vorteile für die Minderjährigen war, sorgte Frederike für mehrere Probleme. Neben der Tatsache, dass die öffentlichen Verkehrsmittel eingestellt wurden, stürzten zahlreiche Bäume um und verletzten dabei mehrere Menschen; ein 59-jähriger Mann starb dabei sogar. Unter anderem kam es zu schweren Schäden von Häusern, die von zerbrochenen Fensterscheiben bis hin zu den vom Wind abgetrennten Dächern führten. Selbst mehrere Tage nach dem gravierenden Geschehen sind immer noch nicht alle dadurch entstandenen Probleme gehoben, denn auch wenn die öffentlichen Verkehrsmittel wieder genutzt werden können, sind viele Straßen noch gesperrt. Außerdem sollte man als Fußgänger weiterhin die Augen offen halten, falls doch noch ein Ast oder Bestandteile eines beschädigten Hauses herunterfallen sollten.

A.D.(Text)