Bericht über die Integration der Flüchtlingskinder an der EGG

Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, haben wir seit den Herbstferien Flüchtlinge an unserer Schule. Sie sind in einzelne Klassen integriert und nehmen mit uns Schülern am Unterricht teil.

Sie sind wortwörtlich vor dem Tod geflohen und wollen hier ein neues Leben starten, sehnen sich nach einer neuen Wohnung, in der sie in Frieden leben und sich wohlfühlen können, einem neuen Job zum Geld verdienen, einer neuen Schule zum Lernen und Freunde finden, um mit diesen wieder zu lachen und Spaß am Leben zu haben und es zu genießen.

Es ist nicht schlecht sie aufzunehmen und Willkommen zu heißen, man lernt neue Menschen kennen sowie ihre Sprache, Kultur und Lebensweise.

Wir meckern in unserem Alltag über jede Kleinigkeit, aber wie würden wir an ihrer Stelle fühlen? Kleinkinder sehen es richtig, sie machen zwischen den Menschen keinen Unterschied, für sie sind alle gleich, ob arm oder reich, jung oder alt, klein oder groß, deutsch oder nicht deutsch. Für sie zählt weder Hautfarbe noch Geld, sie sehen die Flüchtlinge als Menschen an und das ist nicht falsch, denn es sind Menschen wie wir, nur dass sie oft nicht viel haben und Hilfe brauchen, und wir haben viel und wollen noch viel mehr.

Die Schüler, die vor den Ferien die Flüchtlinge mit Frau Wiechers Willkommen geheißen haben, konnten sehen, wie zurückhaltend sie anfangs waren. Später wurden sie offener, haben viel gelacht und hatten Spaß. Für die paar Stunden waren sie einfach nur Kinder.

F.R. (Text) , K.G. (Bild)