Das Theatermosaik - Kritiken der Klasse 8a

Am 14.06.2017 fand im Theater unserer Schule das alljährliche Theatermosaik statt, bei dem alle Jahrgänge des WP-Faches Darstellen und Gestalten Einblicke in die Themen und Varianten des darstellenden Spiels gaben. Es heißt Theatermosaik, weil jeder Kurs des Faches DuG einen Teilbereich aus den Themenschwerpunkten des jeweiligen Jahrganges zeigt und diese somit die „Bausteine“ des Mosaiks bilden. Während der 7. Jahrgang das Tanztheater „Sterntaler“ vorführte, zeigte der 9. Jahrgang Szenen zum Schwarzlichttheater. Die Schülerinnen des 8. Jahrgangs entwickelten humoristische Dialoge zwischen Frauen auf dem Markt und ließen Unsinnstexte lebendig werden, während die Zehner Teile ihrer Abschlussarbeiten zeigten.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a haben Kritiken zur diesjährigen Aufführung verfasst, die wir im Folgenden präsentieren:

 

„Besonders hervorzuheben sind die selbst inszenierten Szenen des Stückes >>Doof gelaufen<<, das von den Schülern des DuG-Kurses des 10. Jahrgangs selbst geschrieben wurde. Es handelt sich jedoch nicht um ein komplettes Theaterstück, sondern um einige Szenen daraus, wodurch es manchmal schwierig war die Zusammenhänge zu verstehen. Trotzdem finden wir, dass der 10. Jahrgang dies sehr gut umsetzen konnte.

Mit viel Witz brachten die Schüler dieses etwas chaotische, aber dennoch sympathische Stück auf die Bühne der EGG und unterhielten das Publikum mit gut auswendig gelernten Texten, die laut und deutlich gesprochen wurden sowie mit Ortswechseln und tollen Bühnenbildern. Besonders gefallen hat uns, dass man, auch wenn viele Darsteller auf der Bühne standen, immer alles verstanden hat und wusste, wer was machte.

In dem Stück ging es um eine WG aus Gelsenkirchen, deren Wege sich durch Zufall mit einem Einbrecherpärchen kreuzen, da die Einbrecher versehentlich in die falsche Wohnung einbrechen. Aus Versehen erschießen die Einbrecher den Pizzalieferanten, woraufhin sie von der Polizei umstellt werden. Das Bühnenbild war zwar eher schlicht gehalten aber es gab genug kreative Requisiten. Besonders hervorzuheben war die schauspielerische Leistung des Einbrecherpärchens. Alle Schauspieler waren sehr präsent, es wurde laut gesprochen, sodass es jeder im Raum verstehen konnte. Die Storyline war zwar etwas verwirrend, trotzdem war das Stück lustig und hervorragend gespielt.“

Von Finja M., Anne S., Lea K. und Layla S.

 

 

„Unserer Meinung nach, war die Komödie >>Doof Gelaufen<<, die von den Schülern des Wahlpflichtfaches Darstellen und Gestalten des 10. Jahrgangs geschrieben und inszeniert worden war, das beste der mehreren aufgeführten Stücke, da sie den Raum besonders gut genutzt und sich dort frei bewegt haben. Es war eine sehr einfallsreiche Szenen-Auswahl, die durch das perfekte Zusammenspiel der Schauspieler und die gute Leistung aller Beteiligten abgerundet worden ist. Die ausgewählten Szenen handelten von zwei Einbrechern, die fälschlicherweise in eine Studenten-WG einbrechen, wodurch mehrere Konflikte entstehen.

Besondere Leistungen erbrachte der Schauspieler, der den schüchternen Einbrecher verkörperte. Er überzeugte mit lauter Stimme, hervorragenden mimischen und gestischen Leistungen und exzellenter Präsenz. Die Schauspielerin, die seine etwas aggressive und dominante Kollegin bzw. Ehefrau spielte, brachte ihre Rolle sehr überzeugend herüber und ließ ihren Gefühlen freien Lauf. Alle beteiligten Schauspieler haben sehr verständlich gesprochen, den Raum gut genutzt und die Gefühlslagen ihrer Rollen deutlich verkörpert. Das Bühnenbild war passend zu dem Stück ausgewählt. Die leeren Bierflaschen, der Müll und die eher spärliche Einrichtung brachte dem Zuschauer das Gefühl wirklich in einer Studenten-WG zu sein. Auf überflüssige Requisiten wurde verzichtet. So dienten zum Beispiel Holzkästen als Sofa.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Aufführung, die sehr unterhaltsam war.“

 

Von Jason W. und Felix H.

 

 

„Am besten gefallen hat uns ein Ausschnitt aus den Arbeiten des 8. Jahrgangs mit dem Schwerpunkt Stimme und Sprache.

Die beiden Schülerinnen aus der Klasse 8a inszenierten ein Mutter-Tochter-Gespräch, jedoch durfte dieser Dialog nur aus Werbesprüchen bestehen. Hervorragend war, dass trotz der Werbesprüche die Stimmung und der Inhalt deutlich wurden. Das Bühnenbild wurde einfach gehalten, dafür wurden die Dialoginhalte durch pantomimische Darstellung unterstützt. Zu erwähnen ist auch die stets präsente Haltung und die gute schauspielerische Leistung der beiden Darstellerinnen.“

 

Von Jill S. und Jule S.

 

 

„Auch wir fanden die Stücke des achten Jahrganges sehr gelungen. In diesen Szenen geht es um eine Diskussion zwischen zwei Personen, die mithilfe von Werbesprüchen dargestellt wurde. Die Schauspieler agierten konzentriert. Zu ihren Handlungen hatten sie sehr gut passende Werbesprüche ausgesucht. Die Gefühle der Personen waren überwiegend eindeutig. Das Bühnenbild wurde schlicht gehalten, da der Inhalt der Dialoge hauptsächlich durch die Stimmlage und die Körpersprache verdeutlicht werden sollten.“

 Von Angelina T., Furkan A. und Giorgio G.

 

 

„Unserer Meinung nach war das Schwarzlichttheater besonders gut, da der Einfallsreichtum und die technische Umsetzung ansprechend waren. Das Schwarzlichttheater handelte davon, dass Rapunzel von dem Prinzen aus dem Turm gerettet wird, jedoch brauchte er drei Versuche. Witzig waren auch die eingeblendeten Kommentare auf den reflektierenden Karten. Am besten gefiel uns an diesem Stück der Leitgedanke: ,,Nie voreilig aufgeben!“ Am Ende des Stücks führten die Schülerinnen und Schüler einen Tanz vor. Allerdings müssen wir anmerken, dass die Musik etwas zu laut war. Trotzdem war das Stück kreativ und schön anzusehen.“

 

Von Felix R., Steven K. und Timon J.

 

 

„Ein besonderes Highlight des Abends war das Tanztheater „Sterntaler“, das die Siebener aufführten. Es war eine neue Fassung des Märchens „Sterntaler“. Die Schülerinnen und Schüler, die erst seit einem Jahr DuG haben, führten ein kurzes Stück mit einem Tanz am Ende auf.

Eine Besonderheit war, dass der Kurs das eigentliche Märchen unserer Zeit angepasst hat. Die Leistung der Schauspieler war überzeugend. Alle waren ziemlich präsent, außerdem waren die Körpersprache und die Gesten der Schauspieler gut. Die Darsteller haben die ganze Bühne ausgenutzt. Der Auf- und Abbau zwischen den Szenen lief zügig und ohne Komplikationen. Unvergesslich war der Tanz, der das Stück abschloss. Die Tänzerinnen und Tänzer stellten die Sterntaler, die vom Himmel gefallen sind, dar. Die Schülerinnen und Schüler haben eine exzellente Choreographie zum Lied „Halo“ von Beyonce auf die Beine gestellt. Es wurden keine Requisiten genutzt, allerdings designete der Kurs seine Kostüme selbst, womit sie die Zuschauer verzauberten.“

Von Melissa B., Selina B., Irem K., Kejsi M., Finja M. und Anne S.

 

 

„Das Theaterstück >>Iss was<< wurde von dem Darstellen und Gestalten Kurs der 10. Klassen in unserer Schulaula beim alljährigen Theatermosaik vorgetragen. In dem Ausschnitt des Theaterstückes geht es um Anna, ein Mädchen, das von ihrem Unterbewusstsein manipuliert wird. Annas Unterbewusstsein und ihre Gedanken werden durch eine zweite Schülerin verkörpert, die sich in bestimmten Situationen neben Anna aufstellt. Diese Person redet ihr ein, dass sie zu dick sei und dadurch gelangt Anna noch tiefer in den Teufelskreis.

Besonders gut finden wir das Stück, weil es sich dabei um ein ernstes Thema handelt. Die Körpersprache der Schauspielerin, die an Magersucht litt, war sehr gut. Aber auch die Schülerinnen, die Annas Mutter und deren Freundinnen darstellten, waren überzeugend.“

 

Von Djamila G., Luca M., Alpay Y., Simon L. und Alexander H.


Das Theatermosaik - aus dem Blickwinkel der Schülerredaktion

Am 14.06.2017 fand im Theater der EGG das Theatermosaik statt, an dem Abend wurden mehrere kleine Stücke von den DUK Gruppen (Darstellen und Gestalten) der Jahrgangsstufen 7-10 vorbereitet und aufgeführt. Es waren viele Leute anwesend die begeistert zugesehen haben. Es gab verschiedene Stücke, wie eine Schwarzlicht Aufführung, kleine zwischen Aufführungen, Werbesprüche in eine Geschichte, eine Darstellung der Magersucht, Sternentaler und weitere interessante Bühnendarstellungen. Am Ende jedes Stückes gab es einen Verdienten Applaus und das Publikum war begeistert. Nach diesem Abend fiel bei den Darstellern erstmals die ganze Aufregung und Anspannung der vorherigen Tage ab.

F.R. (Text)