Kurzgeschichten


Welche Überschrift passt besser? Schreibt es in die Kommentare...

Kommentare: 2
  • #2

    Elena und Lea (Montag, 01 Oktober 2018 13:27)

    Wir finden "Die Blutigen Glassplitter" für die Geschichte passender, da man bei "Der Horror Spiegel" evtl. von einer Horrorgeschichte ausgehen kann. Außerdem weißt, das nochmal daraufhin, dass sie blutet.

    LG

  • #1

    Fio (Montag, 01 Oktober 2018 13:18)

    Mir persönlich Gefallen beide Title

Der Horror Spiegel

Die Blutigen Glassplitter


Ich stehe vor meinem Kleiderschrank und suche etwas zum Anziehen raus. Doch, dies und das, nichts gefällt mir. Alles wirkt so triste, kalt und leer oder passt einfach nicht zu einander. Davon ganz abgesehen das grade nichts zu meiner Stimmung passt oder gar zu dem Tag heute.

Ich schnappe mir nach langem überlegen ein einfarbiges, rosa Strickkleid.

Es macht mich einfach nur blass!

Und meine Haare erst!

Nichts passt, alles sieht einfach nur scheiße aus.

Und wer zur Hölle hat sich Spiegel ausgedacht.

Oh Gott!

Ich will mich gar nicht sehen. Wie können meine Mitmenschen diesen grässlichen Anblick nur ertragen?!

Nein, diese Person im Spiegel will ich nicht sein… Sie bin nicht länger Ich!

Alles überkommt mich, Tränen Schießen mir in die Augen und ich schlage mit voller Kraft der Person im Spiegel ins Gesicht.

Ihr Gesicht bekommt Risse und Blut spuren, bis sie einfach zerspringt.

Weinend und schluchzend breche ich am Boden zusammen. Mein Gesicht zwischen den Knien vergraben, tropfen die Tränen nur so auf meine Klamotten. Ich spüre den kalten Stein Boden und die Fliesen an meinem Rücken. Die Kälte scheint mich zu erstechen.

Plötzlich bemerke ich das Blut an meiner Blassen Haut.

Ich nehme das Ticken der Uhr wahr und das rauschen meines Blutes.

Die Zeit rennt, ich muss mich umziehen und los zu dem Auftritt.

 

Wie in Trance ziehe ich mir ein anderes Kleid an und lasse meine Haare offen über die Schultern fallen und verlasse ohne bedenken das Haus.

Am Ende der Straße laufe ich einem Jungen aus der Nachbarschaft in die Arme, welcher mich irritierender Weise fragt, ob alles in Ordnung sei.

 

„Klar, wieso?“

„Du Blutest!“ Er wirkt schockiert und greift zärtlich nach meiner Hand, wo von den Glassplittern das Blut lang Tropft. Ich zucke leicht zurück.

Er holt mit seiner anderen Hand ein Taschentuch hervor und tupft vorsichtig das Blut ab.

Da kommen mir wieder die Tränen.

„Hey, was los? Lass doch nicht zu, dass deine Tränen dein wunderschönes Gesicht verdecken und deine Traurigkeit dein hübsches Lächeln versteckt.“

 

Nach und nach tauchten Erinnerungen in meinem Kopf auf, von Momenten wo mich andere genau so mochten, wie ich bin. Momente in denen ich Komplimente bekommen habe. Wie gut ich mich in solchen Momenten gefühlt habe.

So wurde mir eines bewusst:

 

„Es wird immer jemanden geben der dich so liebt wie du bist, auch wenn du es nicht kannst!“

F.R.


Ohne mich?!

 

„Ich wusste es nicht, den es war ohne mich. Ohne mich wie ihr entscheidet. Entscheidungen die auch mich betreffen.

 

Doch ihr fällt diese, ohne mich. Egal was ich denke oder fühle. Klar ich sag nicht wenn es mich stört… um keinen zu verletzten. Doch wäre es schon schön gefragt zu werden und nicht übersehen.

 

Doch ich versteh euch. Versteh euch alle zu gut. Ich bin nur eine Belastung.

 

 

 

Ohne mich. Ohne mich, seit ihr besser dran. Dann müsst ihr wenigstens nicht so tun, als würde ich eine Rolle spielen.

 

Ohne mich. Ohne mich, hättet ihr eine Sorge weniger. Dann müsstet ihr euch keine Gedanken mehr machen, wenn es mir mal nicht gut geht oder darüber was ihr mit mir anfangen sollt.

 

Ohne mich. Ohne mich, wärt ihr glücklicher. Dann würde ich euch nicht mit irgendeinem kack meiner seits nerven. Den ich wäre nicht da.

 

Ohne mich. Ohne mich, wäre es vielleicht wieder ein Gemeinsam. Das jeder zusammen hält eben weil ich fehle. So das Frieden entsteht.

 

Ohne mich. Ohne mich, müsstet ihr keine Rücksicht mehr nehmen, ihr müsstet euch nicht damit beschäftigen, ob ihr mich jetzt mit nehmen solltet oder nicht. Keine Rücksicht darauf was ich denken und fühlen könnte.

 

 

 

Sagt mir, würde euch das Glücklicher machen?

 

Sagt mir Ja und ich geh!

 

Den mit dem Wissen das es euch dann wirklich besser geht könnte ich gehen. Doch auch mache Sachen die ich sehe, höre und mitbekomme zeigen mir schon alles. Und das genug. Ich merke doch das ich mit meinen Gedanken nur recht haben kann.

 

Keine wieder Worte nur, weil ihr denkt es sei besser für mich. Ich bin doch scheiß egal. Lasst mich doch einfach Entscheidungen treffen die euch glücklich machen und mich damit zufrieden.

 

Lasst es mich versuchen. Doch einmal begonnen gibt es kein zurück. Als zeigt es mir ein letztes mal oder sprecht es einfach endlich aus. So wie es jetzt ist geht es nicht weiter und ich brauch von euch den Gemeinsamen Entschluss… Ja oder nein… Ist es besser Ohne mich???“

 

Jetzt mal ganz im ernst… Hast du auch schon mal so Gedacht?

 

Wen ja dann lass es dir hier mit sagen!!!

 

 

 

Du, bist wichtig!

 

Du, wirst geliebt!

 

Du, wirst gebraucht!

 

 

 

Also lass dir nicht das Gefühl geben alles sei besser Ohne dich!

 

Den es bringt nichts! Du bist du und das ist das besondere!

 

Es fällt einem oft schwer so was zu Glauben, deshalb verfällt man auch schon mal in genau solche Gedanken. Aber es ist so. Du hast deinen eigenen Platz im Leben und in der Welt und da gehörst du hin. Ohne dich wäre dieser Platz nicht. Du würdest fehlen!

 

Du bist du und das ist auch gut so! Also bleib so und lebe so. Gestalte dir dein leben, so wie du nie wieder in den Gedanken verfallen kannst.

 

Denk dran, Du bist nie allein!

 

Du schaffst das!

 

 

 

Und Ohne dich geht nicht und darf nicht!

F.R. (Text (Ideen: Anonym)


Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit beginnt

Wie es Morgens erklingt

 

Ja, die Freude, die ist groß 

Darum lasst uns alle bloß

 

Nicht vergessen wir sind doch alle

Eine Familie, drum lasst die Krawalle

 

Lasst den Stress und den Hass

Denn was uns ausmacht dass

 

Ist die Menschlichkeit

Doch wir verbreiten Leid

 

Doch auch egal wo 

Wirklich alle sind nie froh

 

Denn wir brauchen immer mehr 

Wünschen es uns so sehr

 

Doch pausiert für einen Moment

Es ist der erste Advent

 

Die Weihnachtszeit 

Ja, es ist die Zeit

 

Der Liebe, Besonnenheit

Und der Dankbarkeit

 

Kurzgesagt ich möcht' euch sagen 

Ihr solltet nicht verzagen

 

Hoffe dass ihr gesund und glücklich seid

Wünsche euch eine schöne Weihnachtszeit 

 

K.G.


Sicherheit

Denkt ihr wirklich ihr seit in Sicherheit?!

In Sicherheit vor all dem Schmerz und Leid?!

Sicherheit, vor allem was uns attackieren kann?!

Doch Allein?

Sind wir sicher allein?

Allein geht das nicht!

Es fehlt uns die Sicherheit, wenn wir nach vorne sehen.

Die Sicherheit, wohin wir gehen!

 

Doch denkt ihr blind vertrauen zu können?

So, ja, so werdet ihr ausgenutzt und abgestochen!

Getötet von denen, den ihr vertraut!

Was soll das reden von Sicherheit?

Denk doch mal daran, wie frei man sein kann, wenn man nur lebt auf Risiko!

Dann springe ich halt vom höchsten Turm.

Nein, sicher ist es nicht!

Gefährlich!? Gewiss!

Doch Riskiere um zu leben.

Was kann man dir schon geben?

Stirb doch!    

 Verletzt dich!     Und lern daraus!   

 

Den Sicher?!

Sicher bist du nie!

Doch was ist Sicherheit?

 

Eine Sehnsucht?!     Eine Liebe?!  

Ein Wunsch?!      Ein Gefühl?!

 

Wir sehnen uns nach Sicherheit!

Wir wollen sicher sein in den Armen, von denen, den wir vertrauen!

 

Sich sicher fühlen?!

 

Wollen einfach nur gehalten werden!

Fest gehalten!

Fest im Arm gehalten werden!

Umarmt in Sicherheit!

Berührt, von dem Gefühl sich fallen lassen zu können!

Fallen in sichere Arme!

In sichere Arme, von jemanden den man mag.

Bei dem man sich wohl fühlt!

 

Doch was ist es was wir Sicherheit nennen?

"Ich fühle mich sicher bei dir?!"

Soll das ein anderer Satz für:

"Ich mag dich!"

Sein?

 

JA , ich fühle mich sicher, bei dir!!!

Doch was verstehst du, was ich dir, damit sagen will?

 

F.R. (Text)

 


Sei doch bitte stolz

 

Ich stehe vor dir, nachdem ich mich endlich getraut habe. Nachdem ich meinen kleinen Erfolg hatte.

Ich hab mich getraut, nach all den Jahren, trotz Zweifel.

Viele Freunde, Bekannte und auch Fremde loben mich. Sie gratulieren mir.

Doch du stehst nur vor mir, ohne Regung, ohne diese kleinen fünf Worte zu sagen.

Diese fünf Worte, die jeder braucht.

Aber das Einzige, was du hervor bringst, ist: "Schön".

Wortlos wende ich mich ab.

All die Freude versickert und ich zieh mich zurück.

Ich finde meinen Auftritt schlecht, nur weil du nicht das sagtest, was ich hören wollte.

 

Es ist kurz vor einem weiteren Auftritt und ich weiß nun, wieso ich mich so verabscheute.

Nach einem kurzen Schlaf ist es endlich soweit.

Voller Angst und Selbstzweifel trete ich auf die Bühne.

Ich will schnell wieder runter, einfach weg, das mich niemand sieht.

Meiner Schwester zu Liebe sitzt du im Publikum.

Denk nicht, ich hätte nicht bemerkt, dass du auch schon das letzte Mal erst zugesagt hast, als sie es wollte.

Nun stehe ich auf der Bühne und spiel mein Lied, mit Freude.

Schnell verbeugen und ab hinter die Kulissen.

Alle loben mich und sagen, wie stolz sie sind.

Doch dann kommst du, du stehst vor mir und mir zittern die Knie.

Ich nehme all meinen Mut zusammen und sage es dir ins Gesicht, was mir grade in den Kopf kommt:

 

„Was sagst du dieses Mal?

Auch nur schön?

Oder wie wäre es mit scheiße?

Das bin ich deiner Meinung nach doch?

Ich bin schlecht, kann nichts, bin eine Enttäuschung für dich?

Jedes Mal gibst du mir das Gefühl, ich sei schrecklich.

Ich hab es geglaubt!

Jetzt, wenn ich zurückdenke und sehe,

wie viele Chancen ich abgewiesen habe, nur weil ich dachte, ich sei schlecht.

Jetzt merke ich, dass ich schon das erreicht haben könnte, was ich will!

Du hast es einfach nicht gesagt, diese fünf Worte,

die mir so viel bedeuten.

Wo war der Satz ‚Ich bin stolz auf dich.‘?

Der Satz war aus deinem Munde nie für mich!"

 

Tränen kullern über mein Gesicht und ich wache auf.

Meine Gedanken drehten sich um den Satz:

 

"Ich schaffe das, ich habe so viele Lieben hinter mir, die an mich glauben und dich brauch ich nicht!"

 

 

Und dass, wo du mein Vater bist...

 

F.R.


Rosenrot

Es war rot. Ziemlich rot. In einem strahlenden Rosenrot glänzte der kleine, ovalförmige Gegenstand im Sonnenlicht. Mit ihrem zierlichen Daumen strich das kleine Mädchen über die glatte Oberfläche. Lächelnd strich sie sich die blonde Locke aus der Sicht, die ihr der sanfte Frühlingswind ins Gesicht geblasen hatte und betrachtete mit einem verträumten Glanz in den Augen ihren Fund. Manch anderer Mensch hätte dieses Ding als „kindisch“ abgestempelt und stattdessen nach einem herrenlosen Fünfzig-Euro-Schein in der Fußgängerzone Ausschau gehalten, welchen irgendein reicher Schnösel dort verloren hatte. Für sie war dieses kleine Ding jedoch von einem viel höheren Wert. Dieses kleine Ding, das sie beim Verstecken spielen mit ihren Freundinnen in einem Baumstumpf gefunden hatte.

 

Für einen kurzen Moment löste das Mädchen die Augen von ihrem Schatz und spähte vorsichtig durch die Äste des Busches, hinter dem sie sich versteckte. Ihre gleichaltrige Freundin huschte suchend zwischen den Bäumen der Parkanlage, in der sie sich befanden, umher und rief dabei mit einem spielerischen Grinsen ständig nach ihr und ihren anderen Freundinnen. Zufrieden lächelte das Mädchen und bemühte sich, sich möglichst geräuschlos auf dem Erdboden niederzulassen. Vertrocknete Blätter begannen zu rascheln, als sie sie mit ihrer rosafarbenen Hose berührte und sich schließlich im Schneidersitz hinsetzte. Vermutlich würde ihre Mutter beim Anblick ihres von der Erde beschmutzten Hinterns später wieder genauso gucken, als hätte sich ihre Tochter vor ihren Augen in ein Einhorn verwandelt. Doch der Ärger, den sie deswegen später kassieren würde, war ihr gerade völlig egal. Für sie zählte zurzeit nur die Ruhe vor den anderen, in der sie ungestört ihren wundersamen Schatz bewundern konnte, ohne, dass man ihn ihr mal wieder wegnahm.

 

Verträumt grinste sie. Sie erinnerte sich daran, wie sie mit ihrer Familie letztes Jahr zum zweiten Mal in ihrem Leben mit Körben bewaffnet in den Park gegangen waren, um genau nach solchen Gegenständen Ausschau zu halten, die in allen Farben um die Wette strahlten und gut schmeckten, wenn man die Schale von ihnen löste und die zu einer weiß-gelblichen Grütze wurden, wenn man sie fallen ließ. Eigentlich sollte dieses Ding für sie kaum von Bedeutung sein, da sie bereits viele von ihnen gesehen hatte. Doch dieses hier war etwas besonderes, das wusste das Mädchen. Es war ein kleiner, wunderschöner Gegenstand, der viel besonderer war, als man zu glauben wagte. Es gehörte nicht nur zu den schönsten Dingen, die das Mädchen je gesehen hatte. Es war mehr. Ein Spielzeug, dass jedem kleinen Kind wie ihr das Leben schöner machte und der jemandem wie ihr Verantwortung lehrte, indem sie darauf achtete, ihn aufgrund seiner Empfindlichkeit nicht fallen zu lassen. Es konnte Ruhe auf sie übertragen und sie mit all seiner Schönheit zum Träumen bringen. Und wenn sie vor Hunger beinahe umkam, könnte es ihr sogar das Leben retten, indem sie die Schale abknibbelte und den Inhalt zum erlösenden Verzehr verwendete.

 

Es war mehr, als nur ein kleines, unbedeutendes Ding, das die meisten in ihm sahen. Es war ein großer Schatz. Ein Osterei, das zu den kleinen Dingen gehörte, die einen glücklicher machen konnte als mit jedem anderen Geldkram.

 

(Text: A.D)

Quelle: http://www.animaatjes.de/karneval-bilder/karneval-bilder/masken/maskers_94.gif


Die Minuten verlaufen

 

An einem Montagmorgen stand Caroline auf. Sie war sehr aufgeregt, weil am nächsten Tag ihr Lieblingstag war, nämlich Karneval. Caroline hatte heute zum Glück keine Schule, weil sie ein Vorhaben hatte und das war Einkaufen. Aber als sie bereit war, hinderte ihre Mutter sie daran, indem sie sagte, dass sie heute im Haushalt helfen sollte. Sie hatte diesen Termin schon vor einem Monat mit ihrer Mutter besprochen und hatte es total vergessen. Als ihr keine Wahl blieb, half Caroline ihrer Mutter. Aber als sie ihr Zimmer aufräumen sollte und ihre Mutter Caroline alleine gelassen hatte, dachte Caroline, dass das die Gelegenheit wäre und sprang aus dem Fenster hinaus. Sie rannte schnell und hatte nur 30 Minuten bis ihre Mutter in ihr Zimmer kam. Daher beeilte sie sich mit dem Einkaufen. Nach 10 Minuten erreichte sie das Einkaufszentrum. Aber Caroline fand kein schönes Kostüm, nur ein Donald Trump Kostüm, das ihr nicht gefiel. Am Ende fand sie ein schönes Minnie Mouse Kostüm, das ihr stand. Als sie ihren Einkauf beendet hatte, rannte sie zurück und war besorgt, dass bei der Kleidersuche 5 Minuten vergangen waren. Auf ihrem Weg traf sie ihren Freund John, der über die Hausaufgaben von morgen mit ihr bequatschte. Caroline hörte gar nicht hin und sagte zu ihm, dass er sie anrufen sollte und rannte weiter . Als sie weiter und weiter ging, war ein großer Verkehr im Gange und sie nahm einen Umweg. Nachdem sie ihr Zuhause erreicht hatte, sprang sie in ihr Zimmer rein, aber was sie sah war ihre Mutter und sie war nicht sehr erfreut sie zu sehen. Nach einem Gespräch hatte Caroline Hausarrest und sie konnte an ihrem Lieblingstag nicht teilnehmen, weil sie 1 Minute zu spät ins Zimmer gekommen war.

 

                              

                                                                                                                                             Text: M.J.


Kleiner Engel

Es war mal ein kleiner Engel, der auf die Erde geschickt wurde um den Menschen aus der Stadt zu zeigen, dass Gefühle keine Schwäche sind. Er versuchte den Menschen ein Lächeln zu entlocken. Doch wegen seines Lächelns wurde er geärgert und bloßgestellt.

Die Menschen waren sehr gemein und der kleine Engel wurde traurig und sein Alltag wurde von Tränen bestimmt. Er war verängstigt. Warum waren die Erdenwesen, die so viel hatten, nur so grausam? Sie hatten doch mehr als sie brauchten.

Eines jungen Tages ging der Engel traurig durch die Straßen. Es war Weihnachtszeit, doch nichts Weihnachtliches war zu sehen. Da hörte er Kinder lachen. Der Schnee war für den Engel kaum noch zu spüren, er war so froh ein Lachen zu hören. Er folgte er einfach dem himmlischen Klang, bis er mehrere Kinder im Schnee spielen sah. Traurig darüber, dass nicht alle so freudig sein konnten, setzte er sich niedergeschlagen in den Schnee.

Da berührte ihn eine warme Hand: „Was hast du denn?"

Der Engel sah auf und blickte in kleine blaue Kinderaugen. „Ich wollte die Menschen wieder fröhlich machen! Doch sie lachen über jegliches Gefühl, auch wenn es noch so schön ist. Aber wieso?"

„Die Frage ist doch eher, wieso du es ihnen nicht vor machst?! Sei glücklich über das, was du hast, und trauere nicht über das, was du nicht hast."

 

Schenkt Anderen euer Glück, allein mit einem Lächeln.

F.R. (Text)


Gemeinsam und nicht einsam

Weihnachtsmogren.

Du denkst dir hoffentlich wird es nicht wieder wie letztes Jahr.

Alle nur für sich, warten auf die Geschenke.

Weihnachten ohne Schnee, Gemeinsamkeit und Liebe.

Du schlägst die Augen auf und gehst zum Fenster.

Alles voller Schnee, der Schnee ist weiß und klar wie Watte auf dem Boden.

Draußen duftet es nach Tannengrün, der Schnee glitzert auf den Tannenzweigen und auf allen Bäumen.

Weihnachtsmogren.

Glitzernder Schnee fällt aus allen Wolken.

Wie Puderzucker.

Du ziehst dir über dein Weihnachtskleid einen Mantel und schleichst aus der Wohnung.

Du drehst dich im Schnee.

Schneeflocken sammeln sich in den Haaren und auf deine Wimpern,

sie glitzern im Licht der Sonne ganz weiß.

Du lässt dich in den Schnee fallen und machst einen Schneeengel.

So wie als du klein warst.

Wie damals, als Weihnachten für alle noch viel wichtiger war,

und dass nicht nur wegen der Geschenke,

sondern dem Zusammensein.

Wegen der Tatsache, dass keiner alleine ist.

Der erste Schnee in diesem Jahr.

An Heiligabend.

Du baust einen Schneemann mit deinen Freunden, die sich mittlerweile versammelt haben.

Ihr habt Spaß und veranstaltet eine Schneeballschlacht.

Ihr geht in die Heiligabend Messe, alle zusammen, Freunde, Familie, Nachbarn, Bekannte.

Der Gottesdienst ist wunderschön.

Zusammen geht ihr alle raus.

Vor der Kirche steht ein riesiger Tannenbaum.

Viele Geschenke sammeln sich da drunter und zusammen schmückt ihr diesen Baum.

Ihr singt Weihnachtslieder und öffnet gemeinsam eure Geschenke.

Jeder ist froh und jeder lacht.

 

Das beste Geschenk von allen, gemeinsam Weihnachten zu feiern .

 

F.R. (Text)


Aus dem Unterricht >>Glück<<

In der 9C im Religionskurs mit Frau Jelveh wurde ein kleiner Wettbewerb abgehalten. In Zweiergruppen sollten die Schüler eine Kurzgeschichte über >>Glück<< schreiben. Die drei besten Geschichten wollen wir euch nun präsentieren.

 

Die folgende Geschichte von Jonas und Erich wurde auf Platz eins gewählt.

 

Wisst ihr, was Glück heißt? Das können wir euch nicht beantworten und ehrlich gesagt haben wir auch keine Idee, wie wir eine ,,Glücksgeschichte" schreiben sollen...

Wir sind der Meinung, dass so etwas gar nicht geht. Man kann sich keine Geschichte überlegen, in der die ganze Geschichte lang Glücksgefühle passieren. Das Leben besteht nicht nur aus Glücksgefühlen. Wir, hier in unseren Leben, wir können glücklich sein. Natürlich sind auch wir unglücklich, wenn wir eine Mathearbeit verhauen oder wir beim Playstation spielen in der 90. Minute doch noch das Gegentor bekommen. Wir haben uns die Frage gestellt, wie finden wir heraus, was uns glücklich macht... Auf diese Frage wussten wir nicht richtig, was wir antworten sollen... Was genau macht uns glücklich? Nach einigen Minuten hatten wir eine Idee: ,, Um zu wissen, was uns glücklich macht, müssen wir uns überlegen, was uns unglücklich machen würde..." Was ist gut in unserem Leben, was andere in ihrem Leben nicht haben. Abwechselnd sagten wir uns Sachen. Wir Leben in einem Land, wo uns immer geholfen wird, wir müssen nicht hungern, wir müssen nicht flüchten aus unserem Land, von unseren Freunden, unserer Familie und unseren Zuhause, wir haben ein Zuhause, wir kriegen Liebe von unseren Eltern, haben Freunde usw. ... Uns geht es einfach besser als anderen Menschen und wir sind der Meinung, wir sollten nicht überlegen, was für uns Glück bedeutet, weil wir haben keinen Grund unglücklich zu sein, wir müssen überlegen, wie wir es schaffen, andere Menschen glücklich zu machen und ihre Welt so gut wie unsere zu machen.

 

F.R. (einleitender Text)


Die folgende Geschichte von Fiona und Nastassja wurde auf Platz zwei gewählt. Der weitere zweite Platz folgt in den nächsten Wochen.

 

 Mein kleines Glück

 

 Mein Leben ist ein hin und her.

 

Als ich noch jünger war haben meine Eltern sich getrennt.

 

Für mich war es als hätte mein Vater mich verlassen.

 

Seid ihr Trennung wohne ich mit meiner Schwester bei meiner Mutter.

 

Immer wieder habe ich das Gefühl, dass mich keiner mehr mag .

 

Als wäre ich an allem Schuld.

 

Schuld an der Trennung, Schuld an allem.

 

Doch mit der Zeit habe ich mich an die Situation gewöhnt.

 

Ich kann meine Gefühle nicht zeigen ohne jemanden zu verletzen.

 

Außer jeden Dienstag. Wie heute.

 

Voller Vorfreude laufe ich die Treppen hinunter.

 

Noch zehn Minuten bis sie da ist.

 

Ich kann es kaum noch erwarten, doch es ist noch nicht soweit und trotz der Vorfreude schweben meine Gedanken um Sorgen herum.

 

Bis ich plötzlich eine Hand auf meiner Schulter spüre.

 

Aufgeschreckt drehe ich mich um und sehe vor mir meine Freundin Claire, ihre kastanienbraun Augen funkeln mich an und ich kann ihr aus dem Gesicht lesen, dass auch sie sich freut.

 

Ihr Lächeln ist bezaubernd, wenn du so glücklich ist.

 

Zusammen fahren wir zum wöchentlichen Treffen.

 

Mein Atem wird immer schneller bei jedem Schritt den wir näher kommen.

 

Die anderen warten schon auf uns, als wir ankommen.

 

Gegenseitig umarmen wir uns und ich kann alles um mich herum vergessen.

 

Alle Sorgen, alle Sachen die mich runter ziehen.

 

Schon bei der ersten Umarmung fällt meine Maske unbelebter Gefühle ab.

 

Nun konnte ich wenn auch nur für eine Stunde ich sein.

 

Sein wie ich bin.

 

Zusammen gehen wir die Treppen zu unseren Räumen hoch.

 

Vorne am Eingang hängen wir unsere Jacken an die Garderobe und setzen uns Wohnzimmer.

 

Alle gemeinsam sitzen wir im Kreis und reden erstmal.

 

Mein Herz schlägt so schnell , das meine Stimme fast versagt.

 

Wir Lachen, spielen, reden und albern herum.

 

Mein ganzer Körper kribbelt und ich bin froh hier zu sein.

 

Auch wenn alles jetzt und hier noch so verrückt ist, habe ich diese Zeit genau wie sie ist lieb.

 

Mit genau diesen Menschen zusammen zu sein ist mein kleines Glück und ich bin froh es zu haben. Denn es ist genauso gut wie es ist.

 

Es ist nun ein kleines Glück und es soll nie mehr enden.

 

Denn hier habe ich Spaß.

 

Das ist mein kleines Glück.

 

Denn es ist nur eine Kleinigkeit, aber macht mich unendlich glücklich.

 

F.R. (einleitender Text)